Das Lipödem richtig diagnostizieren und behandeln

Informieren Sie sich umfassend und fachgerecht über das Lipödem als Krankheit und erfahren Sie, wie man es von einer Lipohypertrophie, Adipositas oder dem Lymphödem unterscheiden kann.

Bis zur Diagnose "Lipödem" ist es oft ein langer Weg

Das Lipödem ist eine Jahrtausende alte Krankheit und war bereits im Alten Ägypten bekannt. Am Hatschepsut-Tempel ist die Königin von Punt mit charakteristischen Fettfalten dargestellt, einem unverkennbaren Anzeichen der krankhaften Fettverteilungsstörung.

Die Medien haben inzwischen das Lipödem in weiten Kreisen der Bevölkerung bekanntgemacht. Den Betroffenen fehlt aber oft ein solides Wissen über ihre Erkrankung, weil nur wenige kompetente ärztliche Ansprechpartner zur Verfügung stehen. Auch fast 80 Jahre nach der Erstbeschreibung der Krankheit durch Allen und Hines haben viele Ärzte mit der Diagnose eines Lipödems Schwierigkeiten.

Dies ist umso gravierender, als es beim Lipödem um eine Erkrankung geht, die behandelt werden muss und für viele Betroffene zudem häufig eine schwerwiegende psychische Belastung darstellt. Das Selbstwertgefühl leidet, vor allem, solange die medizinische Diagnose nicht bekannt ist. Unzutreffend und stigmatisierend wird ein Lipödem im Umfeld der Betroffenen oft als ein ernährungsbedingtes Konturproblem angesehen, dem man mit Disziplin zu Leibe rücken kann – ein Trugschluss!

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Lipödem möglichst frühzeitig behandeln

Das Lipödem ist eine fortschreitende Erkrankung, das heißt, die Symptome nehmen zu.

Wenn keine Behandlung erfolgt, kann sich ein leichtes Lipödem zu einem fortgeschrittenen Lipödem mit großen Fettgewebsmengen entwickeln.

Man unterscheidet bei der Behandlung eines Lipödems zwischen einem konservativen und einem operativen Vorgehen. Die konservative Behandlung mit manueller Lymphdrainage, Kompression und Krankengymnastik beeinflusst vor allem das Ödem und die dadurch verursachten Beschwerden. Die operative Therapie mittels Liposuktion ermöglicht eine gezielte, dauerhafte Reduktion des Fettgewebes und damit eine Normalisierung der Körperproportionen.

Beiden Therapieoptionen gemeinsam ist, dass ein frühzeitiger Beginn das Auftreten von schweren Ausprägungen verhindern kann. Umso wichtiger ist die rechtzeitige Diagnose durch einen kompetenten Arzt. Die Kombination beider Verfahren gilt heutzutage als Therapieoptimum und ermöglicht eine früher nicht vorstellbare Verbesserung der Lebensqualität für Menschen mit Lipödem.

Lipödem Fettverteilung Mann und Frau

Was ist ein Lipödem?

Ein Lipödem ist eine Erkrankung mit fortschreitender Fettvermehrung, die an Beinen, Hüften, Gesäß und Armen auftreten kann. Typische Symptome sind massiv vergrößerte Fettzellen, ein gestörter Lymphabfluss und ungewöhnliche Schmerzen beim Kneiftest. Ein Lipödem kann in Verbindung mit allgemeinem Übergewicht auftreten, muss es aber nicht. Man stellt ein Lipödem auch bei sehr schlanken Frauen fest. Folglich hat ein Lipödem nichts mit der Körperkonstitution zu tun. Schätzungen zufolge haben etwa zehn Prozent der erwachsenen Frauen ein Lipödem. Unzählige von ihnen glauben irrtümlich, dass sie sich falsch ernähren oder zu wenig bewegen. Doch Lipödem und Übergewicht sind zwei völlig verschiedene Dinge. Allerdings treten sie oft zusammen auf. Bei übergewichtigen Frauen geht ein Lipödem oft im allgemeinen Bild unter. Deshalb treffen Ärzte, die die Erkrankung nicht erkennen, die Fehldiagnose Adipositas.

Wie ist Fettgewebe aufgebaut und welchen Unterschied gibt es zwischen Männern und Frauen?

Das Fettgewebe besteht aus einem lockeren Gerüst aus Bindegewebsfasern, in dem die Fettzellen, medizinisch Adipozyten genannt, eingelagert sind. Die wichtigste Funktion einer Fettzelle ist es, sowohl Energie in Form von Triglyzeriden als auch Wasser zu speichern und bei Bedarf wieder freizugeben. Die Zahl der Fettzellen nimmt im Kindes- und Jugendalter ständig zu. Nach der Pubertät bleibt sie dann lebenslang konstant. Jedes Jahr wird ein Zehntel der Fettzellen vom Körper abgebaut und durch neue Fettzellen wieder ersetzt (3). Auch das Fett in den Zellen unterliegt einem ständigen Austausch. Durch Diäten kann zwar das im Fettgewebe gespeicherte Fett abgebaut werden, nicht jedoch das Fettgewebe selbst. Die Fettverteilung variiert je nach Geschlecht, Alter und ethnischer Herkunft. Frauen haben im Vergleich zu Männern eine höheren totalen Fettanteil und eine „gynoide Fettverteilung“, das heißt, das Fett sammelt sich vornehmlich an Hüften, Po, Oberschenkeln und Oberarmen. Für Männer ist das „androide Fettverteilungsmuster“ charakteristisch, also die Fettvermehrung an Bauch und Taille.

Wie wird ein Lipödem diagnostiziert?

Der Sicht- und Tastbefund sowie die individuelle Patientengeschichte dienen als verlässliche Kriterien bei der Diagnose. Bildgebende Diagnosetechniken wie Ultraschall können hilfreich sein, um das Lipödem gegen andere Erkrankungen abzugrenzen.

Typische Symptome, die auf ein Lipödem hinweisen:

Gesäß und Beine wirken gegenüber dem schmaleren Oberkörper unverhältnismäßig kräftig. Das gilt unabhängig davon, ob eine vom Lipödem betroffene Frau übergewichtig oder schlank ist. Die Konfektionsgrößen von Ober- und Unterkörper können erheblich differieren.

Das Lipödem tritt immer symmetrisch an beiden Beinen auf und kann auch das Gesäß umfassen. Darüber hinaus sind in vielen Fällen zusätzlich die Arme betroffen, aber niemals die Füße oder Hände. Das vermehrte Fettgewebe endet vor den Knöcheln bzw. Handgelenken. Am Übergang zwischen dem Lipödem und den Händen oder Füßen kann ein sogenannter „Fettkragen“ auffallen.

Die Menge des Fettgewebes im Bereich des Lipödems lässt sich weder durch Diät noch Sport reduzieren. Es ist sogar möglich, dass eine Gewichtsreduktion die bestehende Unproportionalität verstärkt. Normalerweise lagert ein Mensch, der zu viele Kalorien zu sich nimmt, Fett am ganzen Körper gleichmäßig ein. Nimmt er wieder ab, kommt es entsprechend zu einer gleichmäßigen Fettreduktion. Bei einem Lipödem dagegen werden überschüssige Kalorien bevorzugt in den Fettdepots des Lipödems gespeichert. Bei einer Diät wird das Fett aber dort nicht wieder im selben Verhältnis reduziert. So kann sich die Disproportionalität der Körperkontur beim Abnehmen verstärken.

Das Lipödem ist häufig mit einer erhöhten Neigung zu Blutergüssen verbunden. Selbst leichtere Verletzungen verursachen einen blauen Fleck. Auch die Neigung zu Besenreisern, also sichtbar erweiterten Kapillaren in der Haut, gilt als Anzeichen für ein Lipödem.

Das Lipödem führt oft zu einer auffälligen Schmerzempfindlichkeit bei Berührung und Druck. Schon vorsichtiges Kneifen im Bereich des Lipödems verursacht ungewöhnliche Schmerzen, nicht dagegen ein Kneifen am Bauch oder Rücken. Im fortgeschrittenen Stadium verursachen bereits enger anliegende Kleidungsstücke Schmerzen.

Typische Beschwerden bei einem Lipödem sind Spannungsgefühl und Schmerzen in den Beinen. Sie beginnen bei längerem Stehen oder Sitzen und verstärken sich im Laufe des Tages als Folge zunehmender Flüssigkeitseinlagerung, insbesondere bei warmem Wetter. Darüber hinaus geben viele betroffene Frauen an, dass die Schmerzsymptome in den Tagen vor der Monatsblutung besonders ausgeprägt sind.

Wenn ein Lipödem vorliegt, lassen sich das Spannungsgefühl und die Schmerzen in den Beinen  durch ein Hochlagern der Beine nicht nennenswert verbessern.

Die Stärke der Schmerzen steht nicht im Zusammenhang mit der Menge des Fettgewebes, sondern mit dem Ausmaß der Flüssigkeitseinlagerung. Auch ein mäßig ausgeprägtes Lipödem kann deutliche Schmerzen verursachen.

Die Haut im Bereich des Lipödems fühlt sich im Vergleich zur Haut an Bauch und Rücken knotig an. Wenn deutliche Knoten zu spüren sind, ist das Gewebe dellig. In späteren Stadien können regelrechte Wülste auftreten.

Lipödem Unterschiede und Diagnose

Wie unterscheidet sich ein Lipödem von einer Lipohypertrophie oder einer Adipositas?

Die Lipohypertrophie wird im Gegensatz zum Lipödem nicht als Erkrankung angesehen und deshalb auch „das dicke Bein der gesunden Frau“ genannt. Aus einer Lipohypertrophie kann sich allerdings ein Lipödem entwickeln und sie ist im Erscheinungsbild einem Lipödem sehr ähnlich: 

Das Fett verteilt sich bei der Lipohypertrophie wie bei einem Lipödem symmetrisch, ist diätresistent und die Körperform erscheint disproportioniert. Auch kann eine erhöhte Hämatomneigung vorliegen. Dagegen fehlen bei einer Lipohypertrophie grundsätzlich die Schmerzhaftigkeit und die Neigung zur Einlagerung von Flüssigkeit in der zweiten Tageshälfte. 

Bei Adipositas beruht die übermäßige Vermehrung des Fettgewebes auf einer Ernährungs- und Stoffwechselkrankheit mit starkem Übergewicht. Ein Lipödem lässt sich von einer Adipositas sehr gut abgrenzen. Bei einer Adipositas stimmt die Proportion zwischen Rumpf und Extremitäten weitestgehend oder das Körperfett konzentriert sich auf die Körpermitte um Bauch und Po. Adipöse Fettdepots sind mit viel Bewegung und gesunder Ernährung in den Griff zu bekommen. Die Fettvermehrung beim Lipödem bleibt aber nahezu unverändert, wenn man Gewicht reduziert. Man verliert Fettvolumen an den Stellen, die nicht von der Erkrankung betroffen sind, jedoch nicht an den Lipödem-Zonen.

Wie unterscheidet sich ein Lipödem von einem Lymphödem? Was ist ein Lip-Lymphödem?

Ein Lymphödem beginnt meist mit einer einseitigen Beinschwellung. Diese zeigt sich zunächst am Unterschenkel und erfasst erst später den Oberschenkel. Nach einiger Zeit schwillt auch das zweite Bein an. Das Lymphödem greift auch regelmäßig auf den Fußrücken über, das Lipödem dagegen nicht. Auch die Schmerzempfindlichkeit bei Druck und die Neigung zu Blutergüssen fehlen beim Lymphödem.

Trotz der genannten Unterscheidungsmerkmale mit großer Aussagekraft wird bei einem Lipödem nicht selten die Fehldiagnose Lymphödem gestellt. Der Differentialdiagnose zwischen einem Lipödem und einem Lymphödem dient das sogenannte Stemmer’sche Zeichen. Lässt sich die Haut am Rücken der zweiten oder dritten Zehe mit Daumen und Zeigefinger nicht oder nur sehr schwer (infolge der Verhärtung des Gewebes) abheben oder fälteln, liegt ein Lymphödem vor. Wenn sich eine Hautfalte abheben lässt, deutet das auf ein Lipödem hin. Außerdem weisen vertiefte natürliche Hautfalten an den Gelenken, Schwellungen an Fuß- und Handrücken sowie eine pralle Haut auf ein Lymphödem hin.

Bei einem fortgeschrittenen Lipödem kann sich ein sekundäres Lymphödem manifestieren. Diese Mischform der zuvor beschriebenen Krankheitsbilder bezeichnet man als Lip-Lymphödem. Die Fettzellen sind im Bindegewebe verankert und von feinsten Lymph- und Blutgefäßen umgeben. Wenn durch die extreme Vergrößerung des Fettvolumens die Lymphgefäße schleichend zugedrückt werden, kann die Lymphflüssigkeit nur noch bedingt abtransportiert werden und eine lymphatische Schwellung entsteht.

Lipödem-Typen: Einteilung anhand der Fett-verteilung

Je nachdem, wie das krankhaft vermehrte Fettgewebe verteilt ist, unterscheidet man drei Typen des Lipödems:

Bei Typ 1 oder Oberschenkel-Typ sind nur Hüften, Gesäß und Oberschenkel betroffen. Diese Form der Fettverteilung wird auch als „Reiterhose“ bezeichnet.

Bei Typ 2 oder Unterschenkel-Typ sind zusätzlich die Unterschenkel betroffen. Wegen des Verlustes des typischen Beinkontur bezeichnet man dieses Verteilungsmuster auch als „Säulenbein“.

Bei Typ 3 oder Knöchel-Typ reicht die Fettvermehrung bis zu den Knöcheln. Dort wird eine Stufe erkennbar, denn Füße und Hände sind bei einem reinen Lipödem immer frei. In sehr schweren Fällen zeigt sich ein sog. Fettkragen, der sogar über die Knöchel herunterhängen kann. Für dieses Erscheinungsbild wurde der Begriff „Pumphose“ geprägt.

Lipödem Fettverteilungsmuster - Dr. Dippe

Stadien des Lipödems: Wie verläuft die krankhafte Fettverteilungsstörung?

Das Lipödem neigt zu einer chronischen Progredienz, das heißt, die Krankheit schreitet kontinuierlich fort. Der Verlauf zeigt sich allerdings sehr unterschiedlich und ist im Einzelfall nicht vorhersagbar. Bei manchen Frauen kommt es zu einer Zunahme des Fettgewebes bis zu einer bestimmten Ausprägung und dann verharrt das Lipödem in diesem Status lebenslang. Bei anderen nimmt die Schwere der Krankheit, wenn sie nicht behandelt wird, immer weiter zu. Auch schubartige Verläufe mit einem Wechsel von konstanten und progredienten Zeiträumen sind möglich. 

Der Schweregrad des Lipödems wird anhand der sichtbaren Hauttextur und der tastbaren Fettgewebsstruktur in drei Stadien eingeteilt:

Das Unterhautfettgewebe fühlt sich mäßig verdickt und weich an. Die Hautoberfläche ist glatt und gleichmäßig. Wird die Haut zusammen mit dem Unterhautfettgewebe beim Pinch-Test zusammengeschoben, zeigt sich eine Orangenhauttextur.

Das Unterhautfettgewebe ist stärker verdickt, fühlt sich aber noch weich an. An der unebenen, welligen Hautoberfläche zeigen sich großen Dellen und Knoten. Dieses Erscheinungsbild nennt man „Matratzenhaut“.

Das Unterhautfettgewebe ist stark verdickt und verhärtet. Es zeigt sich eine sehr unebene Hautoberfläche mit großen Hautfettwülsten, die im Knie- und Oberschenkelbereich zu einer Behinderung beim Gehen führen können. Die Ausbildung von Hautfettlappen wird als „Wammenbildung“ bezeichnet.

Was sind die Ursachen für das Lipödem?

Die genauen Ursachen für das Lipödem sind noch nicht geklärt. Betroffen sind fast ausschließlich Frauen. Das Lipödem tritt typischerweise gegen Ende der Pubertät, während einer Schwangerschaft oder in den Wechseljahren auf. Die krankhafte Fettvermehrung kann sich aber auch im Zusammenhang mit einer gynäkologischen Operation wie die Entfernung von Gebärmutter, Eierstöcken oder Eileitern entwickeln bzw. verschlimmern.

Aufgrund dieser Feststellungen wird eine hormonelle Ursache dieser Krankheit vermutet. Wenn in sehr seltenen Einzelfällen eine Lipödem-ähnliche Fettverteilungsstörung bei einem Mann festgestellt wurde, stand diese im Zusammenhang mit einer Hormontherapie oder Hormonstörung. Darüber hinaus scheint die Disposition zu einem Lipödem vererbbar zu sein, da eine familiäre Häufung des Lipödems nachgewiesen wurde. Bis jetzt ist also wissenschaftlich nicht geklärt, warum und wie ein Lipödem entsteht. Eine Beteiligung der Sexualhormone und der Gene scheint aber sicher.

Ob es sich feingeweblich um Vergrößerung oder Vermehrung der Fettzellen oder eine Kombination aus beidem handelt, ist unklar. Auf jeden Fall nimmt die Gewebeflüssigkeit im Bindegewebe zu. Das Lymphsystem wird dadurch allmählich überlastet, weshalb zunehmend Flüssigkeit im Gewebe eingelagert wird. Zusätzlich verändert sich das unmittelbar unter der Haut gelegene Geflecht aus Kapillaren und Nerven, was wiederum die Schmerzen bei Druck und die erhöhte Neigung zu blauen Flecken erklärt.

Wie wird ein Lipödem behandelt?

Ein Lipödem kann konservativ mit wiederholter Entstauung und Kompression oder operativ durch das einmalige Absaugen der Fettzellen (Liposuktion) behandelt werden. 

Die operative Therapie mittels Liposuktion ist in Bezug auf die Verminderung der Beschwerden bei einem Lipödem nachhaltig. Erfahrungsgemäß erreicht man weitgehende Schmerzfreiheit oder zumindest eine sehr deutliche Reduzierung der Schmerzen. Zusätzlich bewirkt die Fettabsaugung bei Lipödem eine Verminderung des Fettgewebes mit Normalisierung der Körperproportionen. Auch die bei einem ausgeprägten Lipödem eingeschränkte körperliche Mobilität wird merklich verbessert.

Die Operation macht es in der Regel möglich, die physiotherapeutischen Maßnahmen zurückzufahren oder sogar ganz abzusetzen. 

Die Verbesserung der Lebensqualität, die sich mit der Liposuktion erzielen lässt, kann auf Dauer aufrechterhalten werden, wenn die Betroffenen auf eine ausgeglichene Ernährung und viel Bewegung achten. 

Ist die konservative Therapie so effektiv wie eine Liposuktion?

Die konservative Behandlung eines Lipödems basiert auf physiotherapeutischen Maßnahmen, da ohne Kenntnis der Ursachen eine medikamentöse Therapie ausgeschlossen ist. Als Maßnahmen kommen Kompressionstherapie, manuelle Lymphdrainage, Hautpflege und Bewegungstherapie zur Anwendung. Wer Übergewicht hat, sollte dieses abbauen.

Mit einer konservativen Behandlung kann eine Zunahme des Lipödems verlangsamt, die Schmerzhaftigkeit gelindert, die Flüssigkeitseinlagerungen reduziert und dem Entstehen eines Lip-Lymphödems vorgebeugt werden. Eine Fettreduktion ist damit jedoch nicht möglich. Physiotherapeutische Maßnahmen müssen lebenslang regelmäßig durchgeführt werden, anderenfalls treten die Beschwerden erneut auf.

Dr. Dippe Spezialist Fettabsaugung bei Lipödem
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